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Reden oder Sprechen?

Wir reden alle gern. In Diskussionen mit größerem Publikum fallen mir Menschen auf, die sich gern selbst reden hören. Leider hören sie oft nicht zu und beziehen sich nicht auf schon genannte Argumente. Auf Festen werden Reden gehalten, und wie schön, dass sie gehalten werden – es kommt nicht so sehr darauf an, was gesagt wurde. Das Verstandenwerden tritt beim Reden in den Hintergrund.

Beim Sprechen ist das anders. Das Sprechen ist nahe am Gespräch und damit am „miteinander sprechen“. Hier ist zuhören gefragt, nachfragen, sicherstellen, das Gesagte richtig verstanden zu haben, sich mitteilen wollen, so dass der Gesprächspartner versteht, was ich meine. Im Gespräch ist mein Gegenüber ein Partner, dem ich auf Augenhöhe begegne, dem ich die gleichen Rechte zugestehe wie mir selbst. Deshalb: Sprecht miteinander!