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Agiles Management

Der Begriff ist in aller Munde und gleichfalls fällt es schwer, ein konkretes Bild von dem zu bekommen, was es in der Praxis bedeutet. Ein kurzer Überblick:

Wenn es um…

  • Inhalte geht, bedeutet es entkomplexieren
  • Anpassung an sich verändernde Gegebenheiten geht, bedeutet es interaktive Schleifen gehen: analysieren, versuchen, früh scheitern, analysieren, anpassen
  • Transparenz geht, bedeutet es stetig Überblick über den Projektfortgang schaffen
  • Möglichkeiten/Alternativen geht, bedeutet es das Undenkbare denken dürfen und Denkbarrieren niederreißen

Agiles Management beschreibt einen Paradigmenwechsel, insbesondere in der Führung von Mitarbeitern: weg von einer disziplinarischen hin zu einer dienenden Haltung. Die neue Führungskraft wird mehr zu einem Mentor der Mitarbeiter, der sich darum kümmert, was das Team braucht, um erfolgreich arbeiten zu können. Das passiert in sehr kurzen Schleifen, möglichst täglich. So wird Geschwindigkeit erreicht und Sicherheit geschaffen, auf dem richtigen Weg zu sein.

Solche grundsätzlichen Neuerungen anzugehen, kann nicht auf Anhieb für ein Gesamtunternehmen gelingen, auch wenn die Geschäftsführung das gern will. Daher ist der beste Weg, in speziell dafür geeigneten Abteilungen zu beginnen. Im IT-Umfeld ist es am leichtesten und zwischenzeitlich auch am verbreitesten, weil die wissensorientierte Arbeit in diesen Bereichen solch eine Vorgehensweise geradezu herausfordert. Unternehmen, die ein Bewusstsein zwischen operativem Geschäft und der Gestaltung und Umsetzung von Projekten entwickelt haben, die mit anderen Worten im Unternehmen Projektkultur leben und gleichzeitig das operative Geschäft zur Sicherung der finanziellen Basis wertschätzen, sind wesentliche Schritte zum Agilen Management bereits gegangen.